Gemeinsam Herausforderungen besser lösen

Ganzheitlich planen, besser fertigen 


ZWT denkt für seine Kunden mit: Die wirtschaftliche Auslegung eines Werkzeugs hängt beileibe nicht nur vom Bearbeitungsziel für ein Werkstück ab, sondern auch in hohem Maße davon, ob die Rahmenbedingungen, unter denen das Werkzeug eingesetzt wird, mit in die Konstruktion einfließen. "Wir haben die besten Ergebnisse, wenn wir intensiv mit unseren Kunden kommunizieren können", fasst Markus Zepf, Technischer Leiter bei ZWT, den Prozess des Co-Engineering zusammen.

"Je mehr wir über das geplante Fertigungsprojekt wissen, desto genauer können wir ein Werkzeug für die bevorstehende Aufgabe konstruieren", erklärt Zepf und erweitert damit das Feld an sinnvoller Information deutlich über die technische Zeichnung des gewünchten Drehteils hinaus. "Es ist für uns schon von Bedeutung, mit welcher Maschine und welcher Lage des Werkzeugs innerhalb des Arbeitsraums gefertigt werden soll." ZWT gebe gerne Empfehlungen ab, wie eine Bearbeitung auf einem bestimmten Maschinentyp am besten gelingt. Dazu gehört auch eine erste Skizze des angedachten Werkzeugs mit Profil und einer passenden Halterlösung.

ZWT: nicht Lieferant, sondern Fertigungspartner 


Aber auch die geplante Produktionsmenge eines Teils und die Frage, ob es sich um einen wiederkehrenden Auftrag handelt, haben einen Einfluß auf die sinnvolle Auslegung eines Werkzeugs: Je länger und je öfter ein Werkzeug benötigt wird, desto sinnvoller kann die Investition in eine besondere Beschichtung sein – denn ein Werkzeug, das lange Standzeiten aufweist, ist oft wirtschaftlicher als ein schneller verschleißendes Pendant, das im Einkauf zunächst günstiger erscheint. "All diese Punkte sind relevant, um ein wirklich passendes Werkzeug liefern zu können, und entsprechend fragen wir hierzu auch nach", fasst Markus Zepf zusammen. Bettina Bernhard, ZWT-Geschäftsführerin, ergänzt: "Wir sehen uns nicht als Lieferant, sondern als Partner der Fertigung unserer Kunden. Unser Ziel ist, dass unsere Werkzeuge überzeugen, dann kommt ein Kunde auch wieder."    

Feedback ist gefragt 


Ob und wie ein Werkzeug sich bewährt, oder ob es noch Möglichkeiten zur Verbesserung gibt, das wird auch aktiv bei Kunden nachgefragt. Sollte tatsächlich eine Optimierung notwendig sein, ist ZWT schnell zur Stelle oder analysiert Probleme auch per digital zugesendeten Fotos. "Das ist ein weiterer Vorteil für unsere Kunden: Wir verkaufen direkt an Endabnehmer, haben also keinen Zwischenhandel, der den Zugang zu uns erschweren würde, wenn es Fragen oder Verbesserungswünsche gibt", sagt Markus Zepf. Entsprechend schnell bringen sich die ZWT-Spezialisten mit ihrem umfassenden Sachverstand in Problemlösungsprozesse ein. Und so manches Mal zeigte sich auch, dass ein Problem gar nicht von einem ZWT-Werkzeug verursacht wurde, sondern nur minimale Veränderungen im Fertigungsprozess zu unbefriedigenden Ergebnissen geführt haben. "Da genügte auch schon eine Drehzahländerung, um plötzlich andere Ergebnisse in der Standzeit oder der Oberflächenqualität zu haben", erinnert sich Zepf.